
Die häufigste Sorge bei Einblasdämmung lautet: Sackt das Material mit der Zeit zusammen? Die Antwort hängt fast nur von einer Zahl ab, der Einbaudichte.
Was die Einbaudichte ist
Die Einbaudichte, auch Rohdichte, gibt an, wie viele Kilogramm Dämmstoff in einem Kubikmeter Hohlraum stecken. Lose Flocken haben eine geringe Dichte. Beim Einblasen in einen geschlossenen Hohlraum werden sie verdichtet, bis sie sich gegenseitig stützen und nicht mehr nachrutschen können.
Warum sie entscheidet
Ist die Dichte zu gering, kann sich der Dämmstoff vor allem in senkrechten Wänden und steilen Dachschrägen über die Jahre setzen. Oben entsteht dann ein ungedämmter Spalt, eine Wärmebrücke mit Kondensatrisiko. Ist die Dichte zu hoch, wird unnötig viel Material verbraucht und Bekleidungen können sich ausbeulen.
Typische Werte
| Anwendung | Zellulose, typische Einbaudichte |
|---|---|
| Offen aufgeblasen auf der Geschossdecke | ca. 28 bis 35 kg/m³ |
| Geschlossene Decke, flach geneigtes Dach | ca. 40 bis 50 kg/m³ |
| Steildach und Wand | ca. 50 bis 65 kg/m³ |
Richtwerte. Maßgeblich sind die Angaben des Herstellers und der Zulassung für das jeweilige Produkt.
So stellen wir die Dichte sicher
- Wir berechnen das Volumen jedes Bauteils und die benötigte Materialmenge vorab.
- Unsere Maschinen werden auf Material und Bauteil eingestellt, Luft- und Materialmenge sind regelbar.
- Wir messen die Dichte mit moderner Messtechnik und kontrollieren die verbrauchte Menge gegen das Volumen.
- Material, Menge und erreichte Dichte dokumentieren wir für Sie.
So bleibt die Dämmung dauerhaft dort, wo sie hingehört.
Sie möchten wissen, was das für Ihr Haus bedeutet? Schicken Sie uns Ihre Eckdaten, wir beraten Sie gern.